Satzung des Pferdesportvereins 

„Fahr- und Reitschule Schönfeld“ e.V.

 

§ 1 Name, Sitz

 

Der Pferdesportverein führt den Namen „Fahr- und Reitschule Schönfeld“ e.V. und

hat seinen Sitz in 16356 Werneuchen OT Schönfeld.

Der Verein wurde 2012 gegründet und ist in das Vereinsregister des Amtsgericht

Frankfurt/ Oder eingetragen.

Der Verein ist Mitglied des Kreissportverbandes Barnim und durch den KRV Barnim

Mitglied des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine in Berlin- Brandenburg und

der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).

 

§ 2 Zweck und Aufgaben

 

1. Der PSV verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist:

- die Gesundheitsförderung und Lebensfreude aller Personen

- insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Reiten,

Fahren und Voltigieren

- die Ausbildung von Reiter, Fahrer und Pferd in allen Disziplinen

- ein breit gefächertes Angebot in den Bereichen des Breiten- und

Leistungssports    aller Disziplinen

- die Förderung des Tierschutzes bei der Haltung und im Umgang mit Pferden

- die Interessenvertretung des Vereins im Rahmen seiner gemeinnützigen

Tätigkeit gegenüber den Behörden und Organisationen auf der Ebene der

Gemeinde und im Kreisreiterverband

- die Förderung des Natur- und Umweltschutzes

- die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen

des Breitensports und die Unterstützung aller Bemühungen zur Pflege der

Landschaft und zur Verhütung von Schäden

- die Förderung von Reiten als Gesundheitssport

- die Mitwirkung bei der Koordinierung aller Maßnahmen zur Verbesserung

der Infrastruktur für Pferdesport und Pferdehaltung im Gemeindegebiet.

 

2. Durch die Erfüllung seiner Aufgaben verfolgt der Verein selbstlos,

ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis

68 der Abgabenordnung. Er enthält sich jeder parteipolitischen und

konfessionellen Tätigkeit.

 

3. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft

als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins

erhalten.

 

5. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins

fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

 

1. Mitglieder können natürliche Personen, juristische Personen und

Personenvereinigungen werden. Die Mitgliedschaft wird durch

Beitrittserklärung und deren Annahme erworben.

 

2. Die schriftliche Beitrittserklärung ist an den Vorstand des Vereins zu richten.

Bei Kindern und Jugendlichen bedarf sie der schriftlichen Zustimmung der

gesetzlichen Vertreter.

Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung kann die

Entscheidung der Mitgliederversammlung gefordert werden.

 

3. Personen oder Gesellschaften, die den Verein uneigennützig bei der Erfüllung

seiner satzungsgemäßen Aufgaben persönlich, finanziell oder materiell zu

unterstützen bereit sind, können vom Vorstand als fördernde Mitglieder

aufgenommen werden. 

 

4. Die Mitgliederversammlung kann verdienten Mitgliedern und anderen

Persönlichkeiten, die den Reit- und Fahrsport und die Vereinsarbeit

wesentlich gefördert haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen.

 

5. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft unterwerfen sich die Mitglieder der

Satzung und Ordnungen des Vereines, sowie den Satzungen und Ordnungen

des Kreisreiterverbandes, des Regionalverbandes, des Landesverbandes und

der FN.

 

§ 3a Verpflichtung gegenüber dem Pferd

 

1. Die Mitglieder sind hinsichtlich der ihnen anvertrauten Pferde verpflichtet,

stets die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten, insbesondere die Pferde

ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und

verhaltens- und tierschutzgerecht unterzubringen, den Pferden ausreichend

Bewegung zu ermöglichen. Die Grundsätze verhaltens- und

tierschutzgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d.h. ein Pferd nicht

unreiterlich zu behandeln, z.B. zu quälen, zu misshandeln oder unzulänglich

zu transportieren.

 

2. Auf Turnieren unterwerfen sich die Mitglieder der Leistungs-Prüfungs-

Ordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) einschließlich

ihrer Rechtsordnung. Verstöße gegen die dort aufgeführten Verhaltensregeln

(§ 920 LPO) können gem. § 921 LPO mit Verwarnung, Geldbußen und/oder

Sperren geahndet werden. Außerdem können dem Mitglied die Kosten des

Verfahrens auferlegt und die Entscheidung veröffentlicht werden.

 

3. Verstöße gegen das Wohl des Pferdes können durch LPO-

Ordnungsmaßnahmen auch geahndet werden, wenn sie sich außerhalb des

Turnierbetriebes ereignen.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Kündigung des Mitgliedes zum

Ende eines Geschäftsjahres, Ausschluss oder Tod.

 

2. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es

gegen die Satzung oder gegen satzungsgemäße Beschlüsse verstößt, das

Vereinsinteresse schädigt oder ernsthaft gefährdet oder sich eines

unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens schuldig macht.

Wer gegen § 3a (Verpflichtung gegenüber dem Pferd) verstößt oder

seiner Beitragspflicht trotz einmaliger Mahnung länger als 6 Monate nicht

nachkommt.

Das ausgeschlossene Mitglied kann den Ausschluss binnen vier Wochen

durch schriftlich begründete Beschwerde anfechten, über die die

Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die

Mitgliedschaft.

 

§5 Geschäftsjahr und Beiträge

 

1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

2. Die Mitgliederversammlung beschließt die Höhe des Beitrags.

Alle weiteren finanziellen Belange werden in einer Finanzordnung geregelt.

 

3. Beiträge sind im Voraus bis zum 31.1. des jeweiligen Jahres zu zahlen.

Andere Zahlweisen sind mit dem Vorstand abzustimmen und schriftlich

festzuhalten.

 

4. Soweit die Mitgliederversammlung keine Entscheidung getroffen hat, wird die

Zahlungsweise von Aufnahmegeldern und Umlagen durch den Vorstand

bestimmt.

Die Aufnahmegebühr sind im Aufnahmeantrag auszuweisen.

 

§ 6 Organe

 

1. Die Organe des Vereins sind

• die Mitgliederversammlung

• der Vorstand.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

 

1. Im ersten Vierteljahr eines jeden Jahres findet eine

ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung

einberufen. Er muss dies tun, wenn es von mindestens 1/3 der Mitglieder

unter Angabe der Gründe beantragt wird.

 

2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder seinem Vertreter

durch schriftliche Einladung per Mail / Brief an die Mitglieder unter Angabe der

Tagesordnung einberufen. Zwischen dem Tage der Einberufung und dem

Versammlungstage müssen zwei Wochen liegen.

Beschlussvorlagen sollten je nach Umfang vorab zur Verfügung gestellt

werden.

 

3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden

beschlussfähig.

 

4. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor dem

Versammlungstag schriftlich oder per Mail beim Vorstand einzureichen.

Später gestellte Anträge werden nur behandelt, wenn die

Mitgliederversammlung dies mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden

Mitglieder beschließt.

 

5. Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Die einfache Mehrheit

entscheidet. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

6. Wahlen erfolgen durch Handzeichen, auf Antrag von 1/3 der anwesenden

Mitglieder durch Stimmzettel. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen

Stimmen auf sich vereinigt. Erhält keiner der Kandidaten die Mehrheit, findet

zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen eine

Stichwahl statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Vorsitzenden zu

ziehende Los. Stimmberechtigt ist jedes anwesende Vereinsmitglied mit einer

Stimme. Stimmübertragung ist nicht zulässig. Stimmzettel sind eindeutig mit

Stichworte „für, gegen oder enthalten“ auf die vorgeschlagene Person/en zu

gestalten. Andere Stichworte machen die Stimme ungültig. Auf Antrag von

fünf Mitgliedern ist geheim abzustimmen.

 

7. Im Fall von Personenwahlen ist Blockwahl zulässig, wenn die Mehrheit der

anwesenden Stimmberechtigten einen darauf gerichteten Antrag

unterstützen.

Blockwahlen sind immer mit Handzeichen durchzuführen.

 

8. Jugendliche und Kinder haben kein Stimmrecht.

 

9. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die die

Beschlüsse im Wortlaut und die Ergebnisse von Wahlen verzeichnen muss.

Sie ist vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben. Der

Schriftführer wird vom Vorstand vor der Mitgliederversammlung bestimmt.

 

§ 8 Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung entscheidet über

• die Wahl des Vorstandes,

• die Wahl der Mitglieder der Beisitzer

• die Wahl von Kassen- und Rechnungsprüfer

• die Jahresrechnung

• die Entlastung des Vorstandes

• die Beiträge, Aufnahmegelder und Umlagen

• gestellte Anträge aus Beschlussvorlagen

• Vereinsordnungen

• die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins

• die Anträge nach § 3 Abs. 2, Abs 4, § 4 Abs. 2, § 5 Abs. 2, § 7 Abs. 4 und

§ 11 Abs. 3 dieser Satzung.

Beschlüsse über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des

Vereins bedürfen einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder.

 

§ 9 Vorstand

 

1. Der Verein wird von dem Vorstand geleitet.

Dem Vorstand gehören an:

• ein/e Vorsitzender/e

• ein/e stellv. Vorsitzender/e

• ein/e Schatzmeister/in

 

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind alle Vorstandsmitglieder. In allen

rechtlichen Angelegenheiten ist der Vorstand zu Dritten von zwei

Vorstandsmitgliedern gemeinsam zu vertreten

 

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier

Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied des

Vorstandes während seiner Amtszeit aus, ist von der nächsten

Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl durchzuführen. Scheidet der

Vorsitzende während der Amtszeit aus, ist innerhalb von zwei Monaten die

Mitgliederversammlung einzuberufen, die die Ergänzungswahl durchführt.

Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Wahl/Eintragung im

Vereinsregister des neuen Vorstandes im Amt.

 

4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder

anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei

Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

5. Über die Sitzungen des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen, die die

Gegenstände der Beratungen und die Beschlüsse verzeichnen muss. Sie ist

vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

 

6. Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Vorstandsmitglieder können

für die Vorstandstätigkeit eine von der Mitgliederversammlung festzusetzende

pauschale Tätigkeitsvergütung von bis zu 300 Euro im Jahr erhalten.“

 

7. Der Vorstand ist befugt bei Rügen zur Satzung vom Amtsgerichtes oder des

Finanzamtes, die Satzung so anzupassen, dass diese den Anforderungen der

Behörden entspricht. In der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ist

dieses von den Mitgliedern nochmals vorzulegen.

 

§ 9.1 erweiterter Vorstand

 

1. Den erweiterten Vorstand bilden bis zu 4 Beisitzer.

 

2. Beisitzer stehen dem Vorstand zu seiner Unterstützung und beratend zur

Seite. Sitzungen des Beirates werden mit mind. einem Vorstandmitglied

zusammen abgehalten. Der erweiterte Vorstand ist nicht beschlussfähig. Er

kann Beschlussvorlagen für Vorstandssitzungen und

Mitgliederversammlungen erstellen.

 

3. Auf Vorschlag sind von der Mitgliederversammlung Beisitzer für

entsprechende Aufgaben zu wählen. Es können für Aufgaben/Funktionen

Beisitzer u.a. als Jugendwart, Bearbeiter Öffentlichkeitsarbeit, Sportwart,

Schriftführer gewählt werden.

 

4. Die Wahl der Beisitzer erfolgt für 3 Jahre. Gewählt werden kann jeder der

mindestens 16 Jahre alt ist.

 

5. Die Aufgaben/Funktionen der Beisitzer werden vom Vorstand bestimmt und

protokoliert.

 

6. Das Amt des Beisitzers endet automatisch zum Ende des Kalenderjahres des

dritten Amtsjahres. Wurde durch die Mitgliederversammlung ein neuer

Beisitzer gewählt so endet das Amt am Tag der Wahl. Unterlagen und alle

Hilfen zur Ausübung des Amtes sind unverzüglich mit einer Frist von 1Woche

ordnungsgemäß zu übergeben.

 

7. Rücktritt vom Amt des Beisitzers ist jeder Zeit schriftlich möglich. In diesem

Fall sind die Unterlagen und alle Hilfen zur Ausübung des Amtes innerhalb

eines Tages bei einem Vorstandsmitglied abzugeben.

 

§ 10 Aufgaben des Vorstandes

 

1. Der Vorstand ist für die Erfüllung aller dem Verein gestellten Aufgaben und

Beschlüsse, soweit die Entscheidung nicht der Mitgliederversammlung nach

dieser Satzung vorbehalten ist, verantwortlich.

 

2. Der Vorstand ordnet alle Angelegenheiten des Vereins und führt das laufende

Geschäft.

 

3. Der Vorstand entwirft den Wirtschaftsplan für das nächste Geschäftsjahr bis

zur ersten ordentliche Mitgliederversammlung des zu entwerfenden

Wirtschaftsplanes als Beschlussvorlage. Ein aktueller Kassenbericht über das

abgelaufene Jahr ist dem Wirtschaftsplan vom Schatzmeister beizufügen.

 

4. Der Vorstand bereitet die jährliche Mitgliederversammlung inkl.

Beschlussvorlage vor.

 

§ 11 Vereinsordnungen

 

1. Der Verein kann sich zur Regelung der vereinsinternen Abläufe

Vereinsordnungen geben.

 

2. Die Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.

 

3. Für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Vereinsordnungen ist die

Mitgliederversammlung zuständig.

 

§ 12 Auflösung

 

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck

mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen

Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder

beschlossen werden.

 

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall

steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den

Landesverband Berlin-Brandenburg, der es unmittelbar und ausschließlich für

gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

3. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der

bestehende Vorstand zu Liquidatoren bestellt. Zur Beschlussfassung der

Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Die Rechte und Pflichten der

Liquidatoren bestimmen die Vorschiften des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§

47 ff BGB).